Samstag, 28. Januar 2012

Grossprojekt


Heute habe ich, in netter Gesellschaft beim Stricktreff in Zürich, meine neue Strickarbeit angefangen. Es soll die Jacke auf dem Titelblatt werden.
Organisiert wird das gemütliche, gemeinsame Stricken vom "Strickcafé", wo ich auch meine Dropswolle für meine neue Strickarbeit gekauf habe.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Besuch in Hadiahs Filzatelier

Heute habe ich einen kleinen Ausflug nach Zürich gemacht, um meine Filzkollegin Hadiah in ihrem Atlier zu besuchen.
Dort traf ich auf ein paar Schafe, dir farblich ganz wunderbar zu meinem Japankleid  (und auch hier schon mal gezeigt), das übrigens zu meinen Lieblingskleidern gehört, gepasst haben.
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Diese beiden Hüte von Hadiah fand ich wunderschön.



Es war ein richtig netter Gedankenaustausch, schön, dass das Bloggen so etwas möglich macht.

Was das Bloggen auch möglich macht ist, dass jeden Mittwoch viele Frauen ihre selbstgenähten Kleider zeigen und zwar hier bei Cat.

Dienstag, 24. Januar 2012

1. Koffermarkt in der Schweiz

Das Erfolgsrezept "Koffermarkt" aus Deutschland ist nun auch in der Schweiz angekommen. Zwei Frauen habe sich zusammen getan und haben am 24.März in Schaffhausen die Premiere organisiert.
Das habe ich heute Morgen gelesen und mich gleich angemeldet. Ich hoffe sehr, dass noch ganz viele Bloggerinnen und kreative Nichtbloggerinnen meinem Beispiel folgen werden, damit der 1.Schweizer Koffermarkt ein buntes, lebendiges, vernetzendes Ereignis wird!

Die genauen Infos gibt es hier.

Brille von der Maus gefressen


Das Gratisetui von Optiker für meine Lesebrille ist kaputt gegangen. Also habe ich mir nun ein Neues gefilzt. Das sich meine Gedanken zur Zeit schon sehr um die rote Nase drehen, kann man wohl ganz gut sehen.


Montag, 23. Januar 2012

Das Spiel mit Requisiten...


...war das Thema des zweiten Ausbildungswochenende meiner Clownausbildung. Genauso wie eine Gegenstand in der Hand Halt geben kann, hat mir dieses Wochenende ein klein wenig mehr Sicherheit gebracht, dass ich die Fähigkeiten dazu habe, mir meinen eigenen Clown zu erarbeiten. Es macht mir Spass mich bei Inprovistionen, ohne viel nachzudenken,  von dem Überraschen zu lassen, was entsteht.
Ganz besonders glücklich war ich, dass ich für meinen Vortrag sehr  viel Lob bekommen habe, das war eine super, postive Erfahrung, hach...

Mittwoch, 18. Januar 2012

Allerleirauh muss einen Vortrag halten


Am Wochenende fahre ich wieder die Clownsausbildung nach Konstanz. Ich musste dafür einen Vortrag über den indianischen Clown, Heyoka genannt, vorbereiten.Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich meinen letzten Vortrag gehalten habe, es ist ewig her, auf jeden Fall.
Im Rahmen der Recherchen zu diesem Thema führte mich mein Weg in die Zürcher Zentralbibliothek. Das ist ein wahrer Hort der Gelehrsamkeit und ich schlüpfte innerlich sogleich in die Rolle der strebsamen Studentin (was ich nie war, also Studentin schon, aber strebsam nicht). Schon lustig, wie die Umgebung, genauso wie die Kleidung, das Lebensgefühl beeinflussen kann.
Beim Lesen des Buches, wurde mir mal wieder bewusst, wie durch alle Kulturen hindurch, die Männer im gesellschaftlichen und poltischen Leben eine führende Rolle spielten und es im Grunde heute immer noch, von ein paar Ausnahmen abgesehen, tun. In den Buch über die Heyokas gibt es sage und schreibe nur einen kleinen Absatz über Frauen.
Das Buch zu lesen war eine Blick in eine fremde Welt, aber ich bin mir sicher, bei den Indianern hätte ich kein Clown sein wollen. Sie waren gezwungen als Aussenseiter zu leben und die Regeln, die sie einhalten mussten, waren so gefährlich, dass sie oftmals mit dem Leben dafür bezahlten. Für so etwas fehlt mir devinitiv der Mut.

Ich trage heute eine uralt Hose, einen uralt Rock und meinen neuen Kuschstrickpulli.

Was die anderen MMM-Näherinnen mutig zeigen, kann man hier bei Cat sehen.

Montag, 16. Januar 2012

Rotkäppchen

"Märchen" ist das Jahresthema der Geschenkeboutique Naturton in Bad Zurzach, wo man auch immer mal wieder meine Filzarbeiten kaufen kann. Die Ladeninhaberin hat mich nun angefragt, ob ich auch etwas zum Thema beisteuern kann.


Ich habe mich als erstes an Rotkäppchen und dem  lieben  bösen Wolf gewagt. Ich habe das Gefühl, hier wird in nächster Zeit noch die eine oder andere Märchenfigur zu sehen sein.

Sonntag, 15. Januar 2012

Mäuse kann man keine 5 Minuten alleine lassen...


...und jetzt will natürlich wieder niemand der Vater gewesen sein.

Samstag, 14. Januar 2012

Mittwoch, 11. Januar 2012

Kleid à la Larsson




Auch ich habe mich mal wieder an die Nähmaschine gewagt und etwas genäht. Das Etwas wurde ein Hängerschürzenkleid und ich fühle mich wie aus einem Bild von Carl Larsson entstiegen.

Das Kleid ist aus einem Japanbuch und hätte eigentlich so aussehen sollen:

Aber es war mir zu eng und so habe ich eine andere Verschlusslösung gewählt.

Viele MMM-Kleider, retro oder auch nicht, kann man wieder hier sehen.

Montag, 9. Januar 2012

Philosophische Überlegungen zur Kommentarfunktion und darüber hinaus

Immer mal wieder geht es in verschiedenen Blogs um das Thema Kommentare.
Auch ich hatte letztes Jahr zeitweise die Kommentarfunktion ausser Kraft gesetzt. Ich wollte lieber gar keine Kommentare haben, als immer weniger. 
Dabei sind viele oder wenig Kommentare oft eine Teil des Spieles, das wir Menschen, von grossmütigen Ausnahmen mal abgesehen, alle spielen. "Gibst du mir gebe ich dir", heisst dieses Spiel. Schreibst du mir, schreibe ich dir, verlinkst du mich, verlinke ich dich, bist du bei mir Leserin, werde ich bei dir Leserin, so sind die Spielregeln.

Für mich sind Kommentare unter anderem eine Form der der Anerkennung und Anerkennung haben die meisten von uns gerne, ich schliesse mich da nicht aus.
In diesem Zusammenhang habe ich vor kurzem in Cambras Blog diese Post gelesen. Da wurde die These aufgestellt, man könne von einer kranken Gesellschaft gar keine Anerkennung erwarten. Dazu passen irgendwie die Aussagen, die ich in einem Interview mit dem Kulturwissenschaftler Robert Pfaller gelesen habe. Er sagt: 
Wir haben insgesamt zum Glück des anderen ein aggressives Verhältnis gewonnen. Heute erfahren wir das Glück des anderen immer so, als ob es nur eines davon gibt. Wenn der andere es hat, kann ich es nicht haben: So neidisch wird derzeit mit dem Glück des anderen umgegangen. 


Ich habe damals meine Kommentarfunktion wieder geöffnet, um sie zu einer bewussten täglichen Übung zu machen, meine Erwartungshaltung zu hinterfragen. 
Das Sich klar werden über seine Gefühlen, den guten und wie den schlechten, ist immer ein erster Schritt, etwas zu verändern, so dass aus unsere kranken Gesellschaft wieder eine gesündere werden kann.
Ich bin auf dem Weg, aber noch lange nicht am Ziel.
Aber die Kommentarfunktion werde ich nicht mehr trotzköpfig schliessen. Denn die Zahl der Kommentare ist mir nicht mehr so wichtig. Aber nicht, weil  mich Anerkennung nicht mehr freuen würde,  sondern weil mir bewusst wurde, dass Freude nicht von Zahlen abhängig ist.

Freitag, 6. Januar 2012

Freundinnengeschenk


Ein Täschchen gefüllt mit Seifen von meiner seifensiedenden Freundin zum 50.Geburtstag einer Freundin.

Donnerstag, 5. Januar 2012

EinIgel(n)

Im Herbst, wenn ich mit Kaya abends noch kurz draussen war, ist uns immer mal wieder eine Igel begegnet. Er hat sich einfach zusammengerollt, wenn er uns bemerkt hat. Eine Taktik, die zumindest bei meinem Hund aufgegangen ist.  Er hat Abstand gehalten zu dieser stacheligen Kugel, die merkwürtig fauchende Geräusche von sich gab.
Ich mag Igel sehr, es sind ganz bezaubernde Tiere. Aber freiwillig eines filzen? Nein, die Stacheln haben mich immer abgeschreckt. Genauso wie bei der Schnecke, musst erst eine Bestellung kommen, die mich veranlasst hat, mich dieser Herausforderung zu stellen.


Man geht Situationen gerne aus dem Weg, die nicht einfach sind. Man würde sich am liebsten einigeln und warten, bis die Gefahr vorüber ist. Aber das ist eine Verhalten, dass leider nicht immer aufgeht, auch bei den Igeln nicht. In so fern können Igel mit ihrem Verhalten nicht wirklich als Vorbild dienen. Aber ein wenig mehr seine Stacheln zu zeigen, kann ab und zu sicher nicht schaden.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Ich bin blau

Herzlich Willkommen im MeMadeYear 2012. 



In den letzten Wochen habe ich, wie man an diesem Bild unschwer erkennen kann, stricktechnisch eher unbewusst meine Blaue Phase augelebt. Ob mir das tiefenpsychologisch etwas sagen will, weiss ich nicht, aber immerhin passt so alles ganz gut zusammen.
Jacke ist von hier, Mütze von hier, Schal von hier. Dazu trage ich ein altes Kleid und eine Japanhose.

Was die anderen MaMadeNäherinnen gerade so für Phasen aus und durchleben, kann man hier bei Cat sehr gut analysieren.

Montag, 2. Januar 2012

Die Angst der Schneiderin vor dem Knopfloch

So kann man das wohl nennen, wenn man einen Mantel 1,5 Jahre kurz vor der Vollendung herumliegen lässt.


Als sympolische Handlung im Neuen Jahr habe ich nun gestern meine Angst einfach ignoriert und die Knopflöcher genäht. Es ging besser als erwartet.
Was habe ich daraus (mal wieder) gelernt? Dinge auf die lange Bank schieben, bringt nicht viel, man muss sie ja doch irgendwann erledigen und oftmals ist es dann gar nicht so schlimm.
Aber auf dem Bild sehe ich, dass da wohl noch ein Knopf fehlt.
Der Mantel ist nach diesem Schnitt genäht.
Gestrickt habe ich auch. Eine Mütze nach der Anleidung 134-26 von Drops, aus Merino-Seide, gefärbt von Frau Spinnwebstube.

Damit das Blau zu meinem Mantel passt, habe ich ein grünes Samtband eingezogen.

Sonntag, 1. Januar 2012

Viel Spass und wenig Stress!


Das wünsche ich allen meinen LeserInnen im Jahr 2012!